[:de]Im Spannungsfeld von ‚Heimat’ und ‚Fremde’ suchen Menschen mit und ohne Behinderung seit jeher neue Inspirationen für das gesellschaftliche Zusammenleben und ihre Arbeit, denn die Wahrnehmung öffnet sich durch die neuen Eindrücke einer fremden Umgebung und fern vom alltäglich Gewohnten entstehen neue Ideen und Imaginationen. [:en]In the field of tension between ‚home‘ and ‚foreign‘ people with and without disabilities have always been looking for new inspirations for social life and their work, because perception opens up through the new impressions of a foreign environment and new ideas and imaginations arise far away from everyday life.[:]

[:de]Vielfach ist das Fremde durch Reisen in andere, fremde Länder bestimmt, doch auch die Großstadt bietet mannigfaltige, fremde Situationen, denen wir begegnen können sobald wir die gewohnte Umgebung verlassen oder uns aktiv mit Menschen auseinandersetzen, die etwas für uns ‚fremdes’ (etwa eine `Behinderung`) mitbringen. Im workshop konzentrieren wir uns auf das Entwickeln künstlerischer Ideen, durch die die Lust auf die fremde Umgebung, /den/die Fremde als Quelle der Inspiration genutzt wird.[:en]Often the foreign is determined by travelling to other, foreign countries, but even the big city offers a variety of strange situations that we can encounter as soon as we leave our familiar surroundings or actively engage with people who bring something ‚foreign‘ to us. In the workshop we concentrate on developing artistic ideas that use the desire for the foreign environment, /the stranger as a source of inspiration.[:]

[:de]Ziel ist es, sich grundsätzlich mit dem Thema des „Fremden“ und „Anderen“, das einem überall begegnen kann auseinanderzusetzen und einen produktiven Dialog einzugehen. Sich am Fremden reiben, sich spiegeln, sich abgrenzen oder öffnen.Wie wirkt das Fremde auf mich? Was löst es in mir aus und an welche früheren Erfahrungen kann ich anknüpfen? Macht es mich neugierig oder macht es mir Angst? Grenze ich mich ab, oder öffne ich mich?[:en]The aim is to fundamentally deal with the theme of the „foreign“ and „other“ that one can encounter everywhere and to enter into a productive dialogue. To rub against the foreign, to mirror oneself, to separate or open oneself. How does the foreign affect me? What does it trigger in me and what previous experiences can I build on? Does it make me curious or does it scare me? Do I delimit myself or do I open myself?[:]